Osteopathie

Osteopathie

Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, die aus verschiedenen manuellen Techniken besteht. Sie versucht, die Selbstheilungskraft des Körpers zu verbessern, indem sie den Körper ganzheitlich betrachtet und bestehende Blockaden löst. Dabei gibt es verschiedene Behandlungstechniken für bestimmte Körperregionen.  

Es gibt drei Teilbereiche der Osteopathie: 
Parietale Osteopathie ist die Untersuchung und Behandlung des Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen. 

Viszerale Osteopathie beinhaltet die Untersuchung und Behandlung der inneren Organe und Gefäße. 

Cranio-Sacrale Osteopathie untersucht und behandelt den Schädel und das Kreuzbein.

Eine osteopathische Behandlung dauert 50-60 Minuten. Die erste Behandlung beinhaltet ein ausführliches Eingangsgespräch, eine Untersuchung des ganzen Körpers und die Behandlung der bewegungsgestörten Körperregionen. In den meisten Fällen finden die Behandlungen in der Akutphase einmal wöchentlich statt und danach in einem Intervall von vier bis sechs Wochen. Die Häufigkeit der Behandlungen hängt vom jeweiligen Beschwerdebild ab.

Vereinzelte gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten einer osteopathischen Behandlung zu einem bestimmten Prozentsatz. Sofern eine Heilpraktikerzusatzversicherung besteht, erstattet diese in der Regel die Behandlungskosten. Gleiches gilt für Beihilfeberechtigte und Privatversicherte.